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Zero-Result-Queries: die unsichtbaren Umsatzkiller

Was Suchen ohne Treffer Ihnen wirklich kosten

Eywora Redaktion · 08. Mai 2026 · 6 Min. Lesezeit
Suchanfragen
100 %
Treffer geliefert
62 %
Klick auf Treffer
34 %
Conversion
9 %
Zero-Result-Anteil killt den Funnel direkt am Anfang.

Zero-Result-Queries sind die unauffälligsten Umsatzkiller in jedem Shop. Sie tauchen in keiner Bestellübersicht auf, in keiner Conversion-Auswertung, in keinem Top-10-Report. Sie sind Geld, das durch die Tür gegangen wäre, hätte die Suche es hereingelassen.

Drei Wahrheiten, die oft unbequem sind

1. Wenn eine Suche null Treffer liefert, springt der Kunde ab

Studien zur User Experience sind in diesem Punkt eindeutig: über 80 % der Kunden verlassen die Seite nach einer Zero-Result-Anfrage, ohne eine zweite zu versuchen. In B2B, wo Kunden unter Zeitdruck arbeiten, sogar deutlich höher.

2. Die meisten Shops messen Zero-Results gar nicht

Standard-Analytics-Setups (Google Analytics, Matomo) tracken die meistgeklickten Suchen, nicht die meistgescheiterten. Wer Zero-Results nicht in einem separaten Report hat, sieht den Verlust schlicht nicht.

3. 70 % der Zero-Results sind kein Sortimentsproblem

Wenn wir Zero-Result-Listen mit Kunden durchgehen, stellen wir in 70 % der Fälle fest: das gesuchte Produkt existiert im Katalog. Es wird nur nicht gefunden. Aus Gründen wie:

  • Tippfehler („hydrolik" statt „hydraulik")
  • Synonym-Lücken („V2A" findet „A2-Edelstahl" nicht)
  • Komposita-Zerlegung („hochdruckschlauch dn10" wird nicht zerlegt)
  • Werkstoff- und Norm-Codes als Volltext gelesen statt als Filter
80 % springen sofort ab
70 % kein Sortimentsproblem
38 % Ø Zero-Result-Anteil
Die drei Wahrheiten in Zahlen, aus Suchlogs von über 50 B2B-Shops.

Wie Eywora damit umgeht

Im Modul Analytics sehen Sie täglich die Top-Zero-Result-Queries der letzten 7 Tage, sortiert nach Häufigkeit. Jede Query mit:

  • Häufigkeit (absolut + Trend)
  • Vermuteter Grund (Tippfehler, Synonym-Lücke, Sortimentslücke, …)
  • Empfehlung: was tun (Synonym anlegen, Boost setzen, Sortiment prüfen)
  • Direkter Sprung zur Backend-Aktion

Das ist nicht „mehr Daten". Das ist die Daten, die zur Aktion führen.

Drei Maßnahmen, die jeder Shop sofort umsetzen kann

1. Top-10 Zero-Results manuell durchgehen

Einmal in der Woche, 15 Minuten. Wenn das Produkt existiert: Synonym anlegen. Wenn nicht: in die Sortimentsplanung.

2. Did-you-mean aktivieren

Die meisten Shop-Suchen können vorschlagen „Meinten Sie …?". Bei Tippfehlern fängt das einen erheblichen Teil der Zero-Results sofort ab.

3. Sortimentslücken markieren

Wenn Sie ein Produkt nicht im Sortiment haben, das aber häufig gesucht wird: nehmen Sie es entweder auf oder zeigen Sie eine sinnvolle Alternative (mit klarem „nicht lieferbar, Alternative"), das beste was Sie zeigen können ist nicht „null Treffer".

Was eine Zero-Result-Reduktion typischerweise bringt

In den Eywora-Projekten, die wir nach 90 Tagen messen können, fällt der Zero-Result-Anteil von Ø 38 % auf 6-12 %. Das schlägt sich in der Conversion-Rate auf Search-Traffic typischerweise mit +18 bis +30 % nieder.

Vorher
38 %Zero-Results
Nach 90 Tagen
6-12 %Zero-Results
Aus Eywora-Projekten, vergleichbare Setups, gemessen nach 90 Tagen.

Wer die Zahl in seinem eigenen Shop sehen will: 30 Minuten Demo reichen für eine erste, datenbasierte Hochrechnung.

Methodik & Quellen

Genannte Kennzahlen basieren auf einer Auswertung von Suchlogs aus 50+ B2B-Shops aus Industrie, Großhandel und Ersatzteilen (Eywora-Projekte und Vorprojekte der signundsinn GmbH, Zeitraum 2023 bis 2026). Conversion-Uplift-Werte sind über Eywora-Kunden gemittelt nach mindestens 90 Tagen Live-Betrieb. Antwortzeiten als P50-Median gemessen. Ergebnisse im einzelnen Shop können je nach Sortiment, Datenqualität und Search-Anteil abweichen.

Veröffentlicht 08. Mai 2026 · Autor: Eywora Redaktion

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