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Warum 38 % aller B2B-Suchen scheitern

Und was Sie heute dagegen tun können

Eywora Redaktion · 12. Mai 2026 · 7 Min. Lesezeit
38 % aller B2B-Suchen scheitern
70 % davon kein Sortimentsproblem
+28 % Conversion-Uplift möglich

Wir haben die Suchlogs von über 50 B2B-Shops aus Industrie, Großhandel und Ersatzteilen ausgewertet. Die Realität ist unbequem: im Schnitt 38 % aller Suchanfragen führen zu null oder unbrauchbaren Treffern. Davon ein erheblicher Teil bei Kunden, die kaufen wollten.

Drei Muster, die wir immer wieder sehen

1. Standardsuchen verstehen keine Komposita

„Hochdruckschlauch DN10 1SN" zerfällt in der typischen Shop-Suche in drei Wörter, von denen keines im Produkttitel steht. Die Suche liefert null, obwohl der passende Artikel im Sortiment ist. Mit semantischer Zerlegung wäre derselbe Treffer in 47 ms da.

2. Werkstoff-Codes werden als Volltext gelesen

Ein Kunde sucht „1.4571 zylinderkopf m8". Die Standardsuche behandelt „1.4571" als Bestellnummer. Treffer: null. Tatsächlich ist es eine Werkstoffbezeichnung (V4A-Edelstahl), die als Filter gehört.

3. Synonyme fehlen

„V2A", „A2", „1.4301": drei Namen für dasselbe Material. Wer den falschen sucht, findet nichts. Manuelle Synonym-Pflege funktioniert, ist aber bei 280.000 Artikeln nicht skalierbar.

Was diese 38 % konkret bedeuten

Wir haben das in einer Beispielrechnung durchgespielt: Ein B2B-Shop mit 150.000 € Tagesumsatz, 30 % davon aus der Suche. Bei 38 % gescheiterten Suchen und einer durchschnittlichen Conversion-Rate von 4 % bedeutet das:

  • Verlorener Umsatz pro Jahr: ca. 2,7 Mio. €
  • Davon realistisch zurückholbar: 60-70 %, je nach Sortimentstiefe
  • Eywora-Lizenz im Vergleich: rund 16 T€ pro Jahr

Das ist kein Marketing-Optimismus. Das ist die Größenordnung, in der Such-Probleme sich auswirken, wenn man sie ehrlich misst.

€ 2,7 Mio verlorener Umsatz pro Jahr € 16 T Eywora-Lizenz pro Jahr
Beispiel: B2B-Shop mit 150 T€ Tagesumsatz, Search-Anteil 30 %, Conversion 4 %.

Was Sie heute tun können, auch ohne neuen Anbieter

Schritt 1: Zero-Result-Queries messen

Die meisten Shop-Systeme zeigen die meistgesuchten Begriffe ohne Treffer im Backend. Wenn nicht: ein simples Logging-Script reicht für den Anfang. Diese Liste ist Ihre Goldquelle.

Schritt 2: Synonym-Top-10 manuell pflegen

Nehmen Sie die Top-10 Zero-Result-Queries. Schauen Sie nach: existiert das Produkt? Mit welchem Begriff? Tragen Sie ein Synonym ein. Das fängt 30-40 % der Verluste sofort ab.

Schritt 3: Search Share messen

Wieviel Ihres Umsatzes kommt eigentlich über die Suche? Wenn Sie es nicht wissen: das ist Ihre Priorität für die nächste Woche. Erst messen, dann entscheiden.

Wann sich ein Wechsel rechnet

Standard-Suchsysteme reichen für kleine Sortimente mit einfacher Sprache. Wer technische Attribute, Normen, Werkstoffcodes oder mehrere Sprachen hat, holt mit einer KI-basierten Suche typischerweise +20 bis +30 % Conversion auf Search-Traffic heraus. Mehr dazu im direkten Vergleich.

Die ehrliche Kurzfassung: Wenn Sie über 20.000 Produkte mit B2B-Attributen haben und die Suche nicht regelmäßig pflegen können, ist der ROI eines Wechsels in 95 % der Fälle gegeben. Bei kleineren Setups oft erst dann, wenn ein bestimmter Schmerz konkret wird.

Methodik & Quellen

Genannte Kennzahlen basieren auf einer Auswertung von Suchlogs aus 50+ B2B-Shops aus Industrie, Großhandel und Ersatzteilen (Eywora-Projekte und Vorprojekte der signundsinn GmbH, Zeitraum 2023 bis 2026). Conversion-Uplift-Werte sind über Eywora-Kunden gemittelt nach mindestens 90 Tagen Live-Betrieb. Antwortzeiten als P50-Median gemessen. Ergebnisse im einzelnen Shop können je nach Sortiment, Datenqualität und Search-Anteil abweichen.

Veröffentlicht 12. Mai 2026 · Autor: Eywora Redaktion

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